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Duell der lettischen Nationalturner beeindruckte P
17-11-2001
Leopoldshöhe besiegt sowohl Angstgegner Leverkusen als auch Aufsteiger Wolfs-burg
Die Welt-, Deutschland- und Leopoldshöher Premiere Dreifachwettkampf ging in nahezu allen Bereichen an den Gastgeber Tus Leopoldshöhe. Lediglich der Ringevergleich gegen Bayer 04 Leverkusen ging unentschieden aus. Dennis Zbickis gewinnt die Einzelwertung hauchdünn mit fünf Hundertsteln Vorsprung vor Vizeweltmeister Evgueni Sapronenko mit 52,10 : 52,05 Punkten. Doch erst einmal die Fakten:
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Tus Leopoldshöhe |
Bayer 04 Leverkusen |
TS Wolfsburg |
| Punkte |
187,90 |
181,15 |
168,05 |
| Wettkampfpunkte |
4:0 |
2:2 |
0:4 |
| Gerätepunkte |
23:1 |
13:11 |
0:24 |
Der Wettkampfablauf wurde heute auf eine völlig neue Art und Weise präsentiert. Der Wett-kampf wurde in zwei Dreierdurchgänge unterteilt. Das Los bestimmte die Ringe als Auftakt-gerät für die Leos. Entgegen einer normalen Gerätefolge, die am Boden beginnt und das äu-ßerst strenge Kampfgericht unter der Führung von Jürgen Brüggemann kamen nur 30,25 Punkte heraus. Der Zwischenstand nach dem ersten Gerätedurchgang: Leopoldshöhe nur auf Platz 2. Die Erfahrung vom letzten Vergleich mit Potsdam zeigt, dass Bodenturnen zu den Stärken der Leopoldshöher Turner gehört. Heraus stechend zeigte Evgueni Sapronenko sein WM-Programm am Boden (9,25 Punkte). Somit konnte das Team der Leopoldshöher nach dem zweiten Durchgang einen hauchdünnen Vorsprung erzielen. Am nächsten Gerät ging es um die Herbstmeisterschaft. Das Leopoldshöher Pauschenpferd erwies sich heute erneut als Rodeopferd der Extraklasse. Keine Mannschaft kam ohne wenigstens zwei Absteiger hin. Auch das Leopoldshöher Team konnte den Heimvorteil nicht nutzen und die Mehrzahl der Übungen wurden nach einer kleinen Pause fortgeführt. Um so erfreulicher, dass Joker Mi-roslaw Tam seine aufgestockte Übung fehlerfrei durchturnte. Sein Resultat: 7,15 Punkte. Der Zwischenstand vor der Pause: TuS Leopoldshöhe 93,50 vor Bayer 04 Leverkusen 92,35 und dem TS Wolfsburg 84,50.
Äußerst durchwachsen die Reckvorstellung der Truppe von Jens Fischer. Das glückliche Ge-lingen zahlreicher Flugeinlagen blieb größtenteils aus. Zum Entsetzen von Turnvater Fried-rich-Wilhelm Nagel fiel Leopoldshöhe nach diesem Durchgang mit einem Rückstand von 3,20 Punkten auf Platz 2 zurück. Ein Ruck ging durch die Truppe. Nach dem kleinen Durch-hänger kamen nun die erstligareifen 34,60 Punkte des Sprungdurchgangs. Steffen Jahn bril-lierte bei diesem Gerät mit persönlicher Bestleistung von 8,90 Punkten. Neue Hoffnung kam auf und die Rechnung ergab 157,85 für Leopoldshöhe, 154,20 für Bayer 04 und einen vor Freude hüpfenden Teamchef F.-W. Nagel. Am Barren zeigte sich, dass Sven Tippelt der Mannschaft besonders am Barren fehlt. Mit einer erneut fehlerfreien und sauber vorgetrage-nen Übung überzeugte Frank Pollmeier: 7,90 Punkte seine Leistung für das Team. Die ande-ren Vorträge sind nicht weiter erwähnenswert, immerhin noch 30,05 Punkte für die Barren-wertung und erfreulicherweise vier Gerätewertungspunkte.
Trainer Jens Fischer zog folgendes Fazit: „Die mannschaftliche Geschlossenheit war größer als vorhandene individuelle Fehler, sodass wir am Ende als Sieger aus dem Vergleich hervor-gingen. Werden diese Fehler verringert, springt am Ende der Saison sicher ein Platz zur Rele-gation für die erste Bundesliga heraus.“
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