Kunstturnkrimi zur Heimpremiere begeistert
12-10-2003
Die knapp 100 Zuschauer in der Isselhorster Sporthalle haben Ihr kommen zum Heimdebüt
der Turner nicht bereut. In einem abwechslungsreichen, spannenden Wettkampf zwischen den
Güterslohern und den Gästen aus Koblenz, zog der Aufsteiger aus Isselhorst leider wieder den Kürzeren, doch Trainer Piplies war von seiner Mannschaft sehr angetan. " Heut haben die Jungs fast Alles perfekt gemacht " freute sich Piplies trotz der Niederlage über die Leistung seiner Aktiven.
Die Zuschauer, von Hallensprecher Thomas Mismahl stimmgewaltig eingestimmt, erwärmten sich schnell für das neue Score-System, welches Punkte für die gewinnende Mannschaft im direkten Duell zweier Aktiver von 1 - 5 ergibt. Statt Punkte hinterm Komma, gab es Big-Points zu bestaunen.
33 : 33 lautete das Zwischenresultat des neuen Score-Systems vor dem Durchgang am letzten Gerät, dem Reck. In der ungünstigeren Position vorlegen zu müssen, setzte das Trainerteam aus Koblenz geschickt ihre personell stärksten Athleten ein, so das nur Sven Steinig an diesem Gerät für die Westfalen punkten konnte. 5 : 12 Scorepunkte am Reck ließ die Koblenzer Mannschaft aufjubeln über Ihren Erfolg, doch die moralischen Gewinner des Gastgebers ernteten zu Recht Applaus für einen fast vollbrachten Überraschungscoup.
Wie eng es zwischen beiden Mannschaften hin und her ging zeigt auch das Gerätergebnis von 6 : 6 Punkten, bzw. 38 :45 Punkte ( 173,25 : 173,60 Pkt. ).
Während die favorisierten Rheinanlieger Boden knapp, Ringe deutlich und Reck wie beschrieben für sich behaupten konnten, punkteten die Isselhorster an Pauschenpferd, Sprung und Barren. Eifrigster Scorer diesmal waren für den TVI Nial Moore mit 18 Punkten, gefolgt von Sven Steinig mit 15 Punkten.
Frank Pollmeier, obwohl mit 44,80 Punkten Bester nach dem "alten" Punktesystem, musste
mit der Bürde leben, immer den stärksten Gästeturner gegen sich zu haben, konnte so diesmal nur am Pferd 5 Scorepunkte einbringen.
In der aktuellen Tabelle zwar auf dem letzten Platz liegend, haben sich die Lutterstädter Handstandakrobaten aber noch nicht abgeschrieben und bekamen auch vom Gast bestätigt,
Bundesliga tauglich zu sein.
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