Zum Finale Negativ-Rekord
22-11-2003
Gerechnet hatte Trainer Piplies wohl im voraus schon mit einem entsprechenden Ergebnis.
So ist die 2 : 90 Niederlage beim neuen Meister TUS Leopoldshöhe zwar rekordverdächtig, doch hatten Piplies Mannen auch nicht mehr den Biss dagegen zu halten.
Ein lockeres Aufturnen auch seiner Youngster Marten Moore und Alexander Wiebe sah Piplies dann auch. Wobei bereits am Boden die Gäste aus Isselhorst auf Grund im Ausgangswert schwächerer Übungen mit 14 : 0 ins Hintertreffen gerieten. Sven Steinig mit einer 8,05 konnte als Einzigster gegenhalten.
Dies Spielchen setzte sich auch am Pauschenpferd weiter fort. Nun ward es Frank Pollmeier
Vorbehalten mit der zweitschwierigsten Übung den Gegner zu fordern. Er wurde aber auch von seinem Kontrahenten übertrumpft und gab 2 Zähler ab.
Alt bekannte Ringprobleme führten dann zu einem Kantersieg der Lipper an diesem Gerät.
Selbst Steinig sonst als Herr der Ringe einen Bank, musste diesmal zwischendurch an den
Magnesiatopf. Nach der pause kamen dann die Gütersloher spritziger aus der Kabine - Marten Moore ein wenig zu unkonzentriert, produzierte dann leider bei seinem 1. Einsatz an diesem Gerät einen Salto nullo, da er auf den Rücken landete. Die Familienehre wieder her stellte dann sein Bruder Nial, der unter lautstarken Protest der Leopoldshöher Verantwortlichen den 1. Scorepunkt für den TVI einfuhr.
Er sollte dann auch die nächsten Punkte machen, da Piplies Ihn an die Barrenholme schickte um die vermurkste Übung seines "lippischen" Vorturners zu toppen. Anfangs mit dem nötigen Geschick, griff Nial leider kurz vor Schluss daneben, musste vom Gerät und brachte schließlich nur einen weiteren Punkt auf die Habenseite. Trotz ansehnlicher Leistungen von Pollmeier und Steinig gewann der TUS auch dieses Gerät mit 8 : 1 für sich.
Beim abschließenden Reckturnen brillierten die Isselhorster nur als Stimmungskanonen, so z.B. bei Austermanns 4 Flugversuchen für den dann endlich gefangenen Gingersalto.
Das die Konzentration und Leistungsbereitschaft zu früh nachließ, verzieh Piplies aber seinen Jungs, da Alle heil über eine schwierige Saison gekommen sind.
Jetzt gilt es nach ein paar Tagen der Entspannung sich auf den Relegationswettkampf am 13.12. in Goslar zu fokussieren.
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